Funktions- und Raumanalyse

Lagediagramm
Das Lagediagramm wurde zusammengestellt für ein ortsundefiniertes Kletterzentrum für den Freizeitsport, das für hundert Tagesbesucher mit ~1300m² Kletterfläche ausgelegt wurde. Die Darstellung ist maßstäblich und enthält Informationen zu Raumproportionen und Raumfiguren, aber keine geschossweise Unterteilung. (…)

Funktionsbereiche (auszugsweise)

Eingangsbereich und Rezeption: Die Rezeption im Eingangsbereich ist die Schaltzentrale der gesamten Anlage. Von hier aus erfolgt die persönliche und telefonische Kundenbetreuung, die Bezahlung der Eintrittskarten, das Buchen von Kursen und die Steuerung der Beleuchtungs-, Lüftungs- und Heizungsanlage.

Die Rezeption sollte sich räumlich in der Nähe zu Bar und Küche befinden, da alle drei Bereiche oft von nur einer Person betreut werden. Diese Situation tritt vor allem vormittags bis zum frühen Nachmittag auf, weil in dieser Zeit nur wenige Kletterer die Halle besuchen. Die Rezeption sollte immer so angeordnet und gestaltet sein, dass von ihr der Gebäudeein- und -ausgang, das Bistro, die Bar und ein Teil der Kletterhalle überblickt werden kann. Vor der Rezeption sollte immer ausreichend Raum vorhanden sein, dass auch größere Gruppen, wie z.B. eine Schulklasse Platz finden.

Kletterhalle:
Kletterwand (allgemeine Informationen)
Auf einer Kletterwand befinden sich viele verschiedenfarbige Griffe, wobei die Griffe einer Farbe zu einer Route gehören. Die Routen haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und können durch leichte Montierbarkeit der Griffe jederzeit verändert werden. Die Oberfläche der Kletterwand kann aus mehrschichtigen Holzplatten oder glasfaserverstärkten Kunststoffelementen (GFK) bestehen. Die Holzplatten haben je nach Wandhersteller individuelle Größen und stellenweise strukturierte Oberfläche. Sie sind zwischen 18-22mm stark und in vielen Farbvarianten erhältlich. Die glasfaserverstärkten Kunststoffwände, sogenannte Strukturwände, werden ebenfalls in verschiedenen Farben hergestellt und haben Wandstärken von 4-8mm. Die tragende Unterkonstruktion von Kletterwänden kann aus Holz, Metall oder aus einer Kombination von beiden bestehen. Sie ist fest mit der Kletterwand verbunden und auch alle Sicherungspunkte zum Einhängen des Seiles sind in ihr verankert. Um die Sicherheit der Kletterer im Fall eines Sturzes zu gewährleisten, müssen folgende Wandabstände, sogenannte Sturzräume, eingehalten werden: (…)

Die umfangreiche Auflistung der Funktionsbereiche ist in der Publikation zu finden.